Kleindenkmäler

Diese Liste von Kleindenkmälern im Gemeindegebiet der Marktgemeinde Klam ist eine überarbeitete, erweiterte und aktualisierte Fassung der von Sieglinde Grüll erstellten Liste aus dem Jahr 1984 (https://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/AC16933734/91/).


Markt

Kriegerdenkmal
Das Kriegerdenkmal wurde 1930 von der Marktgemeinde errichtet, um der Einwohner von Klam zu gedenken, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Heute dient es als Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege sowie als Mahnmal gegen den Krieg.

Hafnerkreuz
Wie alle Pestsäulen in Klam wurde auch diese im Jahr 1634 errichtet, um der verstorbenen Klamerinnen und Klamer zu gedenken, die in nahegelegenen Häusern gewohnt haben.

Johannesstatue
Die Statue des Hl. Johannes von Nepomuk wurde im Jahr 1746 im Auftrag von Freiherr Leopold von Clam und seinen fünf Geschwistern am Ortseingang aufgestellt. Zuvor stand dort seit 1634 das sogenannte „Kreuz am Anger“, das Freiherr Johann Gottfried Perger von Clam errichten ließ. Dieses Holzkreuz mit Metallbeschlägen, das auch eine figürliche Darstellung des Gekreuzigten beinhaltete, wurde 1653 und 1678 von den Marktbürgern renoviert. Die Marktchronik berichtet hierüber und nennt die an der Renovierung beteiligten Klamer: Simon Auer (Schuster), Tobias Schönbeck (Gastwirt), Andreas Etthofer (Hufschmied), Christoph Muzwinkler (Zimmermeister).
Johannes Statue

Heimelkreuz
Das genaue Erbauungsjahr dieses Kleindenkmals ist unbekannt.

Marktbrunnen
1861 kaufte die Marktkommune von der k. k. Irrenanstalt Ybbs um 150 Gulden das große steinerne Bassin, das dort im ersten Hof gestanden hatte. Insgesamt betrugen die Errichtungskosten für den Marktbrunnen 1446 Gulden und 19 Kreuzer, was ca. 23.410 Euro entspricht.

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Pranger
Dieser steinerne Pranger ersetzte eine ältere Holzvariante. Er wurde 1663 auf Anweisung von Freiherr Johann Gottfried Perger von Clam erbaut. Die 600-Jahre-Markt-Klam-Jubiläumspublikation erwähnt, dass der Pranger „im Haus Markt 27 eingemauert“ ist.

Kirchenlinden
Aufgrund erheblicher Fäulnis- und Hohlstellen sowie der Bildung einer Ersatzkrone wurde die Kirchenlinde im Jänner 2025 gefällt.

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Sperken und Gauning

Pestsäule beim Friedhof
Diese Pestsäule wurde im Jahr 1634 errichtet, da alle Bewohnerinnen und Bewohner des nahen Hauses durch die Pest verstarben.

Pestsäule an der Kreuzung Klam – Gauning – Mühlberg
Diese Pestsäule wurde im Jahr 1634 errichtet, da alle Bewohnerinnen und Bewohner des nahen Hauses durch die Pest verstarben.

Pestsäule in Gauning beim Stadl
Diese Pestsäule wurde im Jahr 1634 errichtet, da alle Bewohnerinnen und Bewohner des nahen Hauses durch die Pest verstarben.

Fraundorfer Kapelle
Das genaue Erbauungsjahr dieser Kapelle ist nicht bekannt. Ein wertvoller Gnadenstuhl wurde aus dieser Kapelle entwendet.

Gatterbrunnen
Dieser Brunnen wurde im 17. Jahrhundert errichtet und sein Wasser wurde unter anderem zum Bierbrauen in der herrschaftlichen Brauerei unterhalb der Burg Clam genutzt. Die beim Brunnen befindliche Kapelle enthält ein Bild des Malers Kuppelwieser.

Varges-Gruft
Diese Gruftkapelle ließ der kaiserliche Beamte Hofrat Varges im Jahr 1890 errichten.

Eichenkapelle
Der Stamm der bei einem Unwetter am 16. Juli 1972 umgestürzten 1000-jährigen Eiche wurde vom Burgbesitzer Georg Clam Martinic gemeinsam mit den Marktbürgerinnen und Marktbürgern in eine Kapelle umgewandelt. Diese wurde am 2. Juli 1973 der Hl. Maria geweiht. Die Weihezeremonie wurde 1974 für Thames Television nachgestellt: https://archive.org/details/a-place-in-europe-klam.

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Materl am Burghang
Dieses aus einer neugotischen Fiale bestehende Marterl wurde 1864 von Graf Gottfried Clam Martinic zum Dank für die Errettung aus lebensgefährlicher Krankheit errichtet. Das Marterl ist flankiert von zwei Eiben.

Gedenktafel am Strindbergstöckl / Grillenberg-Schneiderhaus
Diese Tafel wurde von der OÖ Landesregierung und der Marktgemeinde Klam am 10. September 1950 angebracht, um daran zu erinnern, dass der schwedische Dichter August Strindberg (1849–1912) von 1893 bis 1897 in diesem Haus wohnte und arbeitete.

Holzkreuz am Melchartberg
Das Kreuz gedenkt eines Mannes, der von einem Pferdefuhrwerk überrollt wurde und dadurch ums Leben kam. Das Erbauungsjahr dieses Kleindenkmals ist unbekannt.

Eichenallee

Eichenallee


Linden

Aschaubauern-Kreuz Kapelle
Das genaue Erbauungsjahr dieser Kapelle ist unbekannt. Im Zuge der 600-Jahr-Marktfeier wurde vermutet, dass das Achaubauern-Kreuz im späten 18. Jahrhundert errichtet wurde. 1946 wurde die Kapelle geplündert, doch die Dornenkrone konnte von der Polizei wieder aufgefunden und der Dieb verhaftet werden.

Aichinger-Kreuz Kapelle
Diese Kapelle wurde um 1870 von Franz Achleitner erbaut, und zwar als Dank für die Gesundung seiner Frau Anna nach der Geburt ihres Kindes.

Bäcker-Kreuz Kapelle
Diese Kapelle wurde 1805 von den Besitzern des Gast- und Backhauses (Klam Nr. 1) erbaut und in den 1970er Jahren von der Familie Fraundorfer versetzt. Die Stiftungsurkunde berichtet, dass die Kapelle zur Ehre Gottes und zum Andenken an die Stifter errichtet wurde. Sie ist der heiligen Jungfrau Maria geweiht.


Achatzberg

Kreuzstöckl Kapelle beim Schoder
Das Erbauungsjahr dieses Kleindenkmals ist unbekannt.

Robl-Kreuz
In dieses Holzkreuz mit einer Christusfigur aus Blech ist eine Inschrift eingeschnitzt: F. A. R. 1956 L. W. Dieser Schriftzug verweist wohl auf eine Renovierung dieses Denkmals. Einer lokalen Sage zufolge wurde das Kreuz errichtet, um an einen um 1800 stattgefundenen Mordfall zu erinnern.

Hölzl-Kreuz Kapelle
Das Erbauungsjahr dieses Kleindenkmals ist unbekannt. Figuren, die Engelsköpfe darstellen, wurden aus dieser Kapelle entwendet.

Gensreiter-Kreuz
Das wohl im 18. Jahrhundert errichtete Holzkreuz wurde 1978 renoviert. Auf dem Kreuz befindet sich ein aus Blech gefertigter Christus. Das Kreuz wurde zum Schutz vor Überflutungen und als Dank für die Genesung des Grundbesitzers errichtet.


Unterhörnbach-Letten

Scheern-Kapelle
Diese Kapelle wurde um 1880 zum Schutz vor Hagelschäden errichtet und im Jahr 1949 renoviert.

Gstöttenbauern-Kreuz
Dieses Kreuz wurde 1930 als Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Klamer von den Besitzern der Höfe Gstöttenbauer und Kälberbauer errichtet. Das Blechschild stammt aus dem Wallfahrtsort Maria Taferl.

Kapelle beim Auer im Sommerhaus
1870 wurde diese Kapelle als Dank für die Genesung des Sohnes des Hauses errichtet, der während seines Theologiestudiums im Priesterseminar erkrankt war.


Niederkalmberg

Burghofer-Kreuz Kapelle
Das Erbauungsjahr dieses Kleindenkmals ist unbekannt.

Dachsbauern-Kreuz
Das Erbauungsjahr dieses Kleindenkmals ist unbekannt.